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Babys Geheimnissen auf der Spur...

In meinem Blog zeige ich u.a. Ergebnisse von Säuglings- und Kleinkinderstudien.
Da die Kinder nicht befragt werden können, sind andere Methoden nötig, um Einblicke in die Denkwelt der Kinder zu erhalten. Nicht immer gehe ich im Detail auf die Methoden ein.
Deshalb gebe ich hier einen ausschnittsweisen sicherlich unvollständigen Überblick über gängige Methoden:

Babys Blickrichtung und Blickdauer:
Einige Labore machen Videos von den Babies, meist während sie auf Mamas oder Papas Schoß sitzen. Dabei wird bspw. geschaut, wie lange sie aufmerksam, bestimmte Videos verfolgen oder die Forschungsassistentin aufmerksam anschauen. Sind dem Baby bspw. akkustisch genannte Worte bekannt, schauen sie auf das zugehörige Bild.
Wenn die genaue Blickrichtung von Interesse ist, kommen Eye-Tracker zum Einsatz. Das sind kleine Kameras, die die Blickrichtung der Kinder genau erfassen. Diese können auch am Kopf befestigt werden, so dass die Kinder sich frei bewegen können.
Mit diesen Informationen können Forschungsteams bereits Erstaunliches über die Verständniswelt der Kinder zu Tage bringen. Die Tests dauern übrigens meist nur wenige Minuten und werden sehr babygerecht durchgeführt.

Blick in Babys Gehirn?
Bei Babies kann man nicht so leicht wie bei Erwachsenen die Hirnaktivität ablesen. Magnetresonanzaufnahmen kommen nicht in Frage, da die Kinder natürlich so lange nicht still halten können. EEG (Elektroencephalogramm)-Aufnahmen sind jedoch möglich. Beim Zuhören, Sehen, Sprechen, Bewegen oder Schlafen entstehen durch die Aktivität der Nervenzellen Spannungsschwankungen, die gemessen werden können. Die Kinder tragen dazu eine Art Hightech-Badekappe mit Messplättchen. So können Forscher erkennen welche Bereiche des Gehirns in bestimmten Situationen besonders aktiv sind.

Babys Stimmung und Verhalten:
Häufig wird mit Videoaufnahmen die Stimmung von Säuglingen und deren Verhalten beobachtet. Sehr häufig ist dabei die Interaktion mit der Bezugsperson von Interesse. Wie oft lacht das Kind? Fühlt es sich unwohl? Blickt es zur Bezugsperson? Bekommt das Spielzeug die Aufmerksamkeit? Wie weit bewegt sich das Kind von der Bezugsperson fort?....

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